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Patientenindividuelle Knochenblöcke

Artikel vom 13.09.17

Patientenindividuelle Knochenblöcke


Eine Voraussetzung für die gute Stabilität eines Implantates ist ein ausreichendes Knochenvolumen. Durch eine längere Zahnlosigkeit oder durch das langjährige Tragen von Prothesen kann eine Rückbildung des Kieferknochens erfolgt sein. In diesen Fällen muss bei und auch vor einer Implantation ein Knochenaufbau erfolgen.

Wir verwenden dazu neben Eigenknochen des Patienten auch verschiedene Knochenersatz­materialien in Abhängigkeit von Form und Größe des Defektes und in Absprache mit den Patienten. Knochenersatz­materialien werden aus tierischem bzw. menschlichem Knochen gewonnen oder synthetisch erzeugt und entweder in Partikel- oder Blockform in das Operationsgebiet eingebracht.

Ein neues schonendes Verfahren zum präzisen Knochenaufbau setzen wir seit geraumer Zeit in unserer Praxis ein. Mit den Daten einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme wird ein individuell auf den Patientendefekt angepasster Knochenblock für den Kieferknochenaufbau im CAD/CAM-Verfahren (computergestützte Planung und Fertigung) gefräst. Eine zusätzliche Operation zur Entnahme von Knochen entfällt damit.

Eine direkte Fixierung am Knochendefekt ohne manuelle Anpassung während der Operation wird ermöglicht. Durch die individuelle Passform wird eine enge Verbindung zwischen ortsständigem Knochen und Knochenblock hergestellt um eine optimale Durchblutung und Knochenregeneration zu erreichen. Die Operationszeit kann signifikant verkürzt und die Infektionsgefahr deutlich reduziert werden.